Supporting men in supporting women

Thursday, March 25, 2010 posted by Amel Karboul

Wie immer ist diese USA Reise sehr inspirierend. Ich kam um unter anderem zu lernen, wie es gelingen kann Frauen zu unterstützen Führungs-Positionen zu übernehmen. Nach Norwegens Quote für Aufsichtratspositionen kam ja vor kurzem folgende Nachricht der Deutschen Telekom: Ernst gemacht mit Frauenförderung; Als erstes Dax-30-Unternehmen führt die Deutsche Telekom eine Frauenquote ein. Bis Ende 2015 sollen 30 Prozent der oberen und mittleren Führungspositionen im Unternehmen mit Frauen besetzt sein.

Unabhängig davon ob man für oder gegen Quoten ist, bleibt die spannende Frage wie schafft man es? Es ist wie jede Strategie, die nicht nur konzeptionell Sinn machen soll sondern auch implementiert werden muss. Als change management Expertin weiß ich dass große Veränderungen eine „Leading Coalition“ brauchen. Sie braucht Personen und Gruppen, die diese wollen und unterstützen. Diese sollen auch Autorität und Macht haben. Also war es für mich sehr klar, dass um mehr Frauen in Führungspositionen zu haben wir Männer brauchen, die dieses als change agents treiben.

Meine Arbeitshypothese lautet: NICHT MIT FRAUEN ZU ARBEITEN SONDERN MIT MÄNNERN.  Ich habe hierzu mehrere Termine mit Gender Spezialisten gemacht, um mehr darüber zu erfahren. Interessanterweise teilen viele hier meine Meinung und ich durfte eine Unterstützen von Sonke treffen. Eine Südafrikanische Initiative, die durch Arbeit mit Männern soziale Veränderung erreicht, zum Beispiel Gewalt gegen Frauen zu  verringern. Sehr faszinierend ist es was sie zum Beispiel tun mit Digital Stories!

Auch wurde mir bestätigt, dass Frauen in Unternehmen ungern an „Frauen empowerment Workshops“ teilnehmen, weil sie dieses als Stigma fürchten. Oder dass Männer am liebsten mitmachen, wenn man sie in ihrer Vater-Rolle (Väter von Mädchen) anspricht. Eine andere Organisation hat auch viele Erfolge erreicht, in dem sie auf positive Begegnungen zwischen Männer und Frauen im Arbeitsplatz fokussierte mit der appreciative inquiry Methode.
Ich bin nun sehr motiviert und habe unendlich viele Inspirationen bekommen, die ich gerne bald mit MitstreiterInnen in Ideen umsetzen will. Mein Motto hierzu ist:  Supporting men in supporting women!


One Response to “Supporting men in supporting women”

  1. Anja Busse-Neumann Says:

    Liebe Amel,

    mein Motto lautet auch bei “Frauenprojekten” ” den Nutzen des Problems zu wahren” und übergeordnet zu arbeiten. Am liebsten als Diversity-Thema und in
    Mentoring-Programmen. Besonders gerne beziehe ich Männer direkt mit ein auch wenn es um Frauenförderung geht.
    Die Bereitschaft mitzuarbeiten, hängt allerdings, nach meiner Erfahrung, sehr von der selbst erlebten Dringlichkeit ab. Die gab es zum Beispiel vor 2 Jahren als der anstehende Fach und Führungskräftmangel deutlich zu spüren war.
    Wie auch immer:
    Verschiedene Inspirationen zu nutzen, finde ich klasse
    und würde gerne eine Mitstreiterin dabei sein.

    Herzliche Grüße
    Anja

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